Schul- & Hausordnung

Schulansicht
Schulansicht

Hausordnung der Landesberufsschule Laa an der Thaya

In der Hausordnung sollen die SchülerInnen nicht eine unnötige Einschränkung ihrer Freiheit sehen, sondern eine unvermeidbare Notwendigkeit, um das problemlose Zusammenleben in der Schule zu gewährleisten. Je besser wir den Umgang untereinander gestalten, desto angenehmer ist das Schulklima.

Diese Hausordnung gilt a) im Bereich der Liegenschaft dieser Schule

b) für alle Schulveranstaltungen (§ 13 SCHUG) und

schulbezogenen Veranstaltungen (§ 13 a SCHUG)

und ist als Ergänzung der Schulordnung (BGBl. 402/1987) zu betrachten.

Das Schulgebäude wurde vom Land Niederösterreich mit einem großen Aufwand von Kosten errichtet und ausgestattet. Es soll in diesem schönen Zustand erhalten bleiben. Gebäude und Einrichtung sind öffentliches Gut und daher schonend zu behandeln.

Unterrichtsmittel und Einrichtung sind von allen sorgfältig zu behandeln.

Wertgegenstände und größere Geldbeträge sind nicht in die Schule mitzubringen.

Besondere Vorfälle und Schäden sind zu melden. Bei grob fahrlässiger oder mutwilliger Beschädigung haftet der Verursacher nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechtes.

Toiletten sind sauber zu halten.

Abfall gehört in den Abfallbehälter. Halten Sie die Regelungen der Mülltrennung gewissenhaft ein.

Innerhalb der gesamten Schulliegenschaft und bei Schülertransporten ist der Genuss von Alkohol, E-Zigaretten, E-Shisha, Nikotin und Drogen verboten!

RaucherInnen dürfen in den Pausen im Schulhof rauchen. Nach dem Jugendschutzgesetz, gültig ab 1.1.2002, ist das Rauchen an öffentlichen Stellen erst ab dem vollendeten 16. Lebensjahr erlaubt!

Sie haben in eigenverantwortlicher Selbstkontrolle dafür zu sorgen, dass Sauberkeit und Ordnung gewahrt bleiben. Im übrigen Schulbereich gilt Rauchverbot.

Höfliche Umgangsformen, dazu gehört auch das Grüßen, sind in einer Gemeinschaft ein wichtiges Gebot.

Das Verlassen des Schulgebäudes während des Unterrichtes oder in den Pausen ist nur in Ausnahmefällen und nur mit Erlaubnis des (der) Klassenlehrer(s)In oder der Schulleitung erlaubt. Das Verlassen des Schulgebäudes während der Mittagspause ist nicht bewilligungspflichtig und es besteht keine Aufsichtspflicht.

Im Schulgebäude ist generelles Handyverbot. Den Schüler(n)Innen wird empfohlen, das Handy während des Unterrichtes im Schülerheim aufzubewahren. Wird das Verbot nicht eingehalten, wird dem Schüler/der Schülerin das Handy abgenommen und am Ende des Unterrichtstages ausgehändigt.

Das Verbot gilt gleichermaßen für LehrerInnen und SchülerInnen.

Die Klassenräume dürfen um 7 Uhr 45 mit Hausschuhen betreten werden.

Zu Beginn des Unterrichtes hat jede(r) SchülerIn in seinem Unterrichtsraum anwesend zu sein.

Kommt nach Unterrichtsbeginn kein Lehrer/keine Lehrerin ist das der Direktion oder im Sekretariat zu melden.

Gang und Stiegenhaus mögen als Bewegungsräume nur für den unumgänglichen Aufenthalt genutzt werden. Keinesfalls sind Bewegungsräume zum Herumsitzen geeignet.

Für externe SchülerInnen stehen im Verbindungsgang Garderobenschränke zur Verfügung. Schlüssel hiezu werden vom Schulwart zur Verfügung gestellt und müssen zu Lehrgangsende wieder abgegeben werden.

Die Stunden- und Pauseneinteilung wird am ersten Schultag eines jeden Lehrganges bekanntgegeben.

Außerhalb der Unterrichtszeiten und in den Pausen verhalten sich die SchülerInnen so, dass ihre Sicherheit und die ihrer MitschülerInnen sowie ein sinnvolles Zusammenleben aller am Schulgeschehen Beteiligten gewährleistet sind.

Eine ordentliche und ruhige Atmosphäre ist anzustreben.

Während der Pausen sind die Fenster bestenfalls gekippt zu halten, die Türen zum Gang bleiben geöffnet.

Der Klassenvorstand regelt die Aufgabenbereiche der Klassenordner, die Gestaltung der Klassenräume und alle den einzelnen Klassenverband betreffenden Angelegenheiten.

Für die Unterrichtsgegenstände Werbetechnisches Praktikum, EDV, Warenspezifisches Verkaufspraktikum, Floristik, Pflanzenpraktikum und Bewegung und Sport gelten jeweils Sonderregelungen, die durch die betreffenden LehrerInnen festgelegt werden.

SchülerInnen, die von einzelnen Unterrichtsstunden befreit sind, haben die Möglichkeit, in von Lehrern beaufsichtigten Bereichen (Klassen) zu arbeiten.

Bei verspätetem Eintreffen zum Unterricht oder bei Fernbleiben vom Unterricht ist der gerechtfertigte Verhinderungsgrund glaubwürdig (z.B. bei Erkrankungen durch Vorlage der gelben Arbeitsunfähig-keitsbescheinigung) nachzuweisen.

Jede(r) SchülerIn hat dafür zu sorgen, dass spätestens am Ende des Tagesunterrichtes die Flaschen vom Getränkeautomat zum Leerflaschenbehälter beim Getränkeautomaten zurückgebracht werden.

In die EDV Räume dürfen keine Getränke mitgenommen werden.

Nach Unterrichtsschluss sind die Sessel auf den Tisch zu stellen und der Arbeitsbereich von allfälligen

Abfällen zu säubern.

In den Räumen 204 und 205 werden nur am Freitag die Drehsessel auf die Bänke gestellt.

Beim Verlassen eines anschließend nicht mehr genutzten Raumes sind die Tafel zu säubern, das Projektorkabel aufzurollen, die Fenster zu schließen und das Licht abzudrehen.

Die Alarmpläne sind von allen zu beachten. Die Funktion der Brandmelder wird erklärt. Bei Missbrauch haftet der Verursacher nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechtes. Auf den Gängen und Stiegen ist der Fluchtweg gekennzeichnet, der im Katastrophenfall das Verlassen der Schule auf dem kürzesten Wege gewährleistet. Die Anordnungen der LehrerInnen sind strikt einzuhalten.

Halten Sie Ordnung! Lärmen Sie nicht! Schonen Sie die Einrichtung!

Von allen am Schulleben Beteiligten wird auch ohne ausdrückliche Hinweise gemeinschaftsorientiertes und sinnvolles Verhalten innerhalb und auch außerhalb der Schule erwartet. Das Fehlverhalten eines (einer) einzigen Berufsschüler(s)In führt bereits zu Pauschalurteilen über alle SchülerInnen unserer Schule und die Lehrlinge im Allgemeinen.

Vergehen gegen diese Hausordnung stören das partnerschaftliche Prinzip der Schulgemeinschaft und können zur Anwendung von Erziehungsmitteln führen.

Laa/Thaya, am 7. Juli 2008

ergänzt am 14. Mai 2014